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Am 2. Juni machte
ich mich mit meiner Frau auf die Fahrt in die Deutsche Beatles-Hauptstadt,
wo wir nach geschlagenen sechs Stunden auch ankamen. Am nächsten Morgen
gingen wir dann ins Museum, um den ersten Tag „live“ zu erleben. Um es
vorweg zu sagen. Der Ausflug an die Elbe hat sich gelohnt. Mehr noch:
„The Hamburg Sound“ zählt zu den schönsten Ausstellungen, die ich gesehen
habe.Sie ist den zahllosen Musikern gewidmet, die zwischen 1960 und 1970
den sogenannten „Hamburg Sound“ geschaffen haben und bietet alles, was
man sich wünscht.
Es werden sehenswerte und seltene Exponate, die übersichtlich und dekorativ
in einem wunderbaren Museumsambiente in Vitrinen oder auch frei zugängig
sind, gezeigt. Der Zeitgeist ist überall lebendig. Back To The Roots!
Vom Jazz, Skiffle bis hin zum Beat findet der Besucher alles, was sich
in Hamburg sprichwörtlich „abgespielt“ hat.
Als Beatles-Fan interessierte ich mich natürlich verstärkt für die „Star-Club“
Zeit, in der die Giganten des Rock´n´Roll im bekanntesten Beat-Club aller
Zeiten ihr Stelldichein gaben. Von den Beatles, über Gene Vincent, Little
Richard, Jerry Lee Lewis, Fats Domino und, und, und. Alle werden in Wort
und Bild dokumentiert. Die Ausstellung bietet gerade über diese Zeit ein
Füllhorn an einmaligen Andenken.
Als Sammler von Beatles-Memorabilia war auch der Eröffnungstag des Festivals
für mich von Erfolg gekrönt. Viele Händler präsentierten den Beatles-Freunden
im überdachten Innenhof des „hamburgmuseum“ ein großes Angebot an Schallplatten,
CDs, DVDs und Beatles-Souvenirs. Herz, was willst du mehr.
Wichtig an dem Besuch war auch der Kontakt zu anderen Beatles-Freunden
quer durch die Republik. Vom Siegener Beatles-Stammtisch war außer mir
noch Markus den Boer, Ede Wolff und Alexander Riepenhausen in Hamburg.
Neben dem Händlermarkt sah das Programm am 3. Juni wie folgt aus: Talk-Runden
mit Mark Lewisohn (Autor), Ian Edwards (Zodiaks), den „Phantom-Brothers“
(Band aus Hamburg), Cynthia Lennon und Astrid Kirchherr, die übrigens
interessierte Besucher gegen einen Unkostenbetrag von 50 Euro! um die
Mittagszeit auf einem Lanz-Bulldog in „John Lennon“ Pose fotografierte.
Heinz Hönig, der bekannte Film- und TV-Star, stellte sein Projekt „Heinz,
der Stier“, vor. Die von ihm ins Leben gerufene Initiative hat sich zum
Ziel gesetzt, wieder Lachen auf die Gesichter von Kindern und Jugendlichen
zu zaubern, die psychisch traumatisiert sind. Hut ab, Heinz. Eine bemerkenswerte
Aktion, die unterstützt werden muss!

In den „Fliegenden
Bauten“ (unmittelbar neben dem Museum) spielten verschieden Beatgruppen.
Nach einem erlebnisreichen Tag in HH reiste ich am Sonntag zurück ins
Siegerland. Im Koffer nicht nur schmutzige Wäsche, sondern auch viele
neue Beatles-Souvenirs für das kleinste Beatles-Museum der Welt.
Mein Dank und Glückwunsch gilt in erster Linie Ulf Krüger, der verantwortlich
zeichnete für das Eröffnungs-Festival und der maßgeblich an der Gestaltung
der Ausstellung beteiligt war. Dank auch an alle, die ihn dabei tatkräftig
unterstützt haben.
Ich bin schon gespannt, ob das Festival in den nächsten Jahren in Hamburg
wiederholt wird und ob es sich dann letztendlich auch durchsetzt. Schön
wär’s!
Gruß
Harold
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