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| 22. Siegener-Beatles-Stammtisch | |
| Bericht von Harold Krämer | |
| Live-Musik beim Beatles-Stammtisch! | |
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Das FBI und John Lennon, Wissenswertes über Lennons Gitarren, die neue US Tour von Paul, eine rare Beatles LP und Peter Seel als Special Guest! |
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Siegen, 21. Mai 2005. Schon fast traditionell ist der Freitag der Tag der Pilzköpfe im Siegerland und den angrenzenden Regionen. So trafen sich auch gestern Abend wieder 25 Freunde der Liverpooler in der „Alten Post“ zum 22. Siegener Beatles-Stammtisch. Nach der Begrüßung las Harold Krämer eine Mail vor, die er von Volker Walther erhalten hatte, der beim letzten Stammtisch zu Gast in Siegen war. Volker, extra aus Thüringen angereist, bedankte sich für den freundlichen Empfang hier in Siegen und schrieb u.a.: „Noch nie habe ich eine solche Konzentration von Gleichgesinnten in Sachen Beatles miterleben dürfen“ und „Von der Art der Aufnahme in Euren Kreis war ich sehr angetan und habe mich als völliger Fremdling sofort heimisch und wohl gefühlt“. Vielen Dank Volker. Wir freuen uns schon auch deinen nächsten Besuch bei uns. Harold übermittelte auch die Grüße von unserem „News-König“ Michael Neuser, der erstmals seit Bestehen des Stammtischs aus beruflichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. „Take it easy“, Michael; aber der Beruf geht nun einmal vor. Dafür muss sogar der größte Beatles-Fan Verständnis haben. |
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John Lennon und das FBI. Ein heißes Thema, über das in den letzten Jahren viel geschrieben, diskutiert und spekuliert wurde, hatte Erich Neugebauer zum Anlass genommen, um aus seiner Sicht die Fakten zu präsentieren. Hier ein Auszug: „John gerät weiter in den Sumpf des FBI. Er hat sich durch pazifistische Tendenzen verdächtig gemacht. Lennon wurde zum internen Sicherheitsrisiko der USA erklärt.“ Erst
vier Jahre nach dem Drogenfall von 1968 schließt das FBI am 8. Dezember
1972 die Akte Lennons, weil er sich aus dem politischen Leben verabschiedet
hat. John erhält daraufhin am 23. März 1973 die zwingende Aufforderung,
die USA binnen 60 Tagen zu verlassen. Ein
Berufungsgericht hebt dann den ursprünglichen Deportations-Beschluss gegen
ihn auf und weist die Einwanderungsbehörde an, seinen Antrag auf unbefristete
Aufenthaltsgenehmigung erneut zu prüfen. Am 27. Juli 1976 bekommt Lennon
seine Green Card mit der Nr.: A 17-597-321.
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| Um sich im Detail mit der Thematik zu beschäftigen, erhielten alle Gäste des Stammtischs den Vortrag in schriftlicher Form. Vielen Dank Erich. Das Jahr ist noch lange und Lennon Themen gibt es noch genug. | |
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Friedhelm
Groiss stellte im Anschluss John Lennons Gitarren vor. Bevor er
seine erste Gitarre im Alter von 14 Jahren erhielt, hatte John bereits
musikalische Erfahrungen mit seiner Mundharmonika gemacht. 1956
dann seine erste eigene Gitarre, ein „Gallotone Champion,“ die er für
sechs Pfund erstanden hatte. In den nächsten Jahren folgten dann die „Höfner
Club 40“ im Jahre 1959 und die „Rickenbacker 325-Capri“, die Lennon 1960
in Hamburg für 270 Dollar gekauft hatte. Diese „Rickenbacker“ stand fast
zwei Jahre als Ladenhüter in dem Musikgeschäft. Von
1962 an spielte dann Lennon mit der „Gibson J 160 E“, „Rickenbacker E
325 Jetglo“, „Rickenbacker E 325-12 Jetglo“, „Fender Stratocaster“, „Gretsch
6120“ und „Ephiphone Casino E 230 TD“. Friedhelm ein großes Dankeschön für den Vortrag. Friedhelm hatte für die Stammtisch Runde ein schönes farbiges Booklet mit allen Gitarren von John zusammengestellt. Aus seiner Gitarrensammlung zeigte er den staunenden Fans noch eine schwarze „Rickenbacker“.
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Damit an diesem Abend aber auch die McCartney Fraktion nicht leer ausging, stellte Markus den Boer das „Itinerary“ von Pauls „Back In The World Tour“ vor, das nur die Crew Mitglieder erhalten. In diesem Buch stehen alle Angaben, u.a. auch die Handy-Nr. der Musiker und Verantwortlichen. Markus sprach dann noch über die neue McCartney Tour „US 2005“, die er vom 16. September bis Ende November 2005 in den Staaten durchführt. Innerhalb weniger Stunden waren alle 500.000 Tickets ausverkauft. Die Frage, ob Markus auch ein Konzert besucht, erübrigt sich eigentlich. Markus besucht (bis heute) drei Konzerte (2 x New York, 1 x Boston). Und
was sagen wir da: “Viel Spaß, Markus”. |
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Harold
Krämer stellte dann das Album „Musik zum Mitmachen, Vol. 4“ vor,
das heute zu den seltenen Schallplattenraritäten zählt. Der Diesterweg Verlag (Schulbuchverlag) in Frankfurt hatte diese Lanspielrille mit einem entsprechenden Buch 1988 veröffentlicht. |
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Mit
viel Beifall wurde dann Peter Seel, Gitarrist und Leadsänger
der einheimischen Beatles Coverband „Lucy In The Sky“, begrüßt.
Die
Erfolge der Band sprechen für sich. 2. Platz beim Bandwettbewerb „Deutschlands
Beatles“ in Berlin, Auftritte in Liverpool bei der „Beatles Week“ und
in Hamburg sowie unzählige Auftritte in Deutschland, Spanien und Frankreich. „Lucy“
zählt zu den bekanntesten Beatles Coverbands in Deutschland. Peter
Seel erzählte den Gästen in seiner sympathischen Art, wie er zum
Beatles- bzw. Lennon-Fan wurde. Seine Schwester hatte schon immer für
die „Fab Four“ geschwärmt und ihm täglich das Album „Rock´n´Roll Music“
vorgespielt. Dann, als 16-jähriger erhielt er zu Weihnachten die LP „Let
It Be“. Und damit war´s um ihn geschehen. Peter
war von der Genialität der Kompositionen beeindruckt. Beeindruckt war
er aber vor allen Dingen von John Lennon. Bevor Seel „Lucy In The Sky“ gründete, hatte er bereits in den Formationen „Orthmann & Seel“ und „Das Placebo“ gespielt. |
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Peter
hatte noch ein „Schmankerl“ mit im Gepäck. Er präsentierte den Beatles-Freunden
in der „Alten Post“ seine Gitarren. Und
zum Abschluss spielte er dann mit Harold (Ex-Spielmann)
einige Beatles-Songs unplugged. Vielen Dank für den Besuch, Peter. |
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Das
war´s für heute. Bis
zum nächsten Stammtisch nach den Sommerferien in aller Frische, ein
schönes Wochenende und … BEATLES
4 EVER Harold |
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